„O, SCHAFFT DIE TRÄNEN DER KINDER AB! LANGER REGEN IN DIE BLÜTEN IST SO SCHÄDLICH.“
Man spricht dann von einer Verhaltens- und emotionaler Störung mit Beginn der Kindheit und Jugend, wenn Kinder und Jugendliche außerstande sind, ihr eigenes Verhalten im Rahmen von sozial definierten Regeln und Normen gebührend zu kontrollieren.
Solche Störungen äußern sich bspw. darin, dass soziale Regeln stark missachtet werden, Gefühle gegenüber Dritten ausbleiben und keine Verantwortung übernommen wird. Typisch ist auch die Verweigerungshaltung, aggressives Verhalten, Aufsässigkeit und Trotzverhalten gegenüber Erwachsenen.
Die Störung ist umso gravierender, je mehr Symptome sich summieren.
Im Kindesalter überwiegt die offene Form dieser Verhaltensstörungen in Form von psychischer und verbaler Aggression, während im Jugendalter versteckte Formen prädominant sind, bspw. in Gestalt von Lüge, Diebstahl, Weglaufen.
Unser Team arbeitet multiprofessionell. Wir kooperieren eng mit Haus-, Kinderärzten*innen, Kliniken und anderen Institutionen wie Kita, Schule, Jugendamt etc.
Unser interdisziplinär arbeitendes Team ist u. a. darauf spezialisiert, Auswirkungen von Entwicklungsgefährdungen, Störungsbildern, Fehlbildungen zu diagnostizieren. Deshalb beziehen wir das gesamte soziale Bezugssystem der Kinder und Jugendlichen in unsere Diagnose mit ein. Entwicklung filtriert niemals autonom, sie korreliert zwischen Patienten*innen und dem sozialen Umfeld.
Insofern können wir mit unserem Modell i.S. der Sozialpsychiatrie-Vereinbarung (SPV) unser ambulantes Hilfsangebot in erheblichem Maße aufwerten. So sind wir in der Lage, auch auf diese Art unsere vermittelnde Hilfe in Bezug auf die Integration der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen auszuweiten. Damit tragen wir auch dazu bei, Familien zu entlasten.